Reiseplanänderung ;o)
Auf Perhentian Island habe ich beschlossen Malaysia schon früher zu verlassen um mit Sandor nach Indonesien zu gehen. Der Grund war der, dass ich in Malaysia nur noch verschiedene Strände besucht hätte, vielleicht ein paar Dschungeltrips gemacht und gefaulenzt hätte. Darauf hatte ich aber keine Lust mehr und ich wollte endlich wieder was erleben J Natürlich könnte ich das auch in Malaysia machen aber Sandor hatte sein Ticket nach Jakarta bereits gebucht. Außerdem kann ich mit einem Mann reisen was es mir in Java wesentlich leichter macht. Man sagt zwar, dass es für eine Frau unbedenklich ist alleine durch Java zu reisen aber wie wir wissen, kann man eben nie genau wissen und daher habe ich mich entschieden mich ihm anzuschließen und 2 Monate mit dem Zug und versch. Fähren durch Indonesien zu reisen. Wir werden sehen wohin uns der Weg genau führen wird aber für uns beide steht fest, wir wollen die Menschen, die Kultur, die Landschaft und die Schönheit Indonesiens hautnah erleben.
Deswegen haben wir bereits eine Unterkunft bei einem sogenannten "Homestay" gebucht. Was so viel bedeutet, dass wir in einer Indonesischen Familie leben werden um die Kultur, die Arbeit, das Essen und ihren Alltag hautnah erleben zu können.
Außerdem haben wir schon verschiedene Adressen von Yogaschulen herausgefunden. Wir werden in Bali einen Yogakurs belegen. Vielleicht für 1 oder 2 Wochen und werden in Bali in die Gebiete reisen, die von Toursiten noch verschont blieben ;o)
Ich freu mich drauf!!!
25.03. - 27.03.2011 Perhentian Islands - Kecil
Donnerstags ging es dann mit Flo weiter auf die Perhentian Islands. Wir buchten einen Nachtbus von KL Putra nach Jerteh, stiegen dort in ein Taxi und fuhren zum Pier in Kuala Besut. Es war 5:00Uhr morgens und alles dunkel – es regnete. Doch es dauerte nicht lange bis jemand kam und wir konnten die Tickets kaufen. Wir mussten drei Stunden warten bis das erste Boot auf die kleine Insel abfuhr. Leider hatten wir keine guten Wettervoraussichten L doch wir ließen uns nicht entmutigen! Nach kurzem Getümmel am Pier, hatten auch wir endlich unser Boot mit 8 anderen Leuten zugewiesen bekommen. Es regnete zwar aber es ging am Pier keine Brise – also dachten wir kann die Fahrt ja nicht so schlimm werden…
Hahaha geil unsere Gesichter werde ich wohl NIE mehr vergessen als wir vom Pier ablegten, die erste Kurve fuhren und aufs offene Meer hinaus gucken konnten!!!
Riesige, massige Wellen und eine furchtbar raue See. Wir dachten nur, dass kann ja ein Spaß werden!!! Langsam näherten wir uns dem offenen Meer und uns kamen noch zwei Boote entgegen die gerade zurück gebracht wurden. Ihre Gesichter sprachen Bände und jetzt wurde uns noch deutlicher was auf uns zu kam. Der Bootsführer wartet die zwei Boote ab und dann hörten wir nur: „Ready to go“ und dann gab er Gas. *ahhhhhhhhhhhhhhh* es war die Hölle und ich dachte wirklich das war´s J wir hatten zeitweise gar kein Wasser mehr unter unserem Boot so hoch sind wir über die Wellen gesprungen. Natürlich kamen wir genauso hart auch wieder auf… Also für schwache Nerven war das nichts. Die Fahrt dauerte 45min. Eine halbe Ewigkeit wenn man in diesem Boot gesessen hat. Es waren ja keine Hightech Boote sondern schlichte Holzboote mit einem mehr oder weniger kleinen Geländer an der Seite und aus Holz. Wie viel kann so ein Boot aushalten?!? Ich wollte es gar nicht wissen.
Nach 45min. sind wir tatsächlich lebend auf den Perhentian Islands angekommen. Da es a, Long Beach aber zu hohe Wellen gab, wurden wir am Coral Beach raus gelassen und mussten im strömenden Regen einmal quer über die Insel latschen. Man schlimmer konnte es doch nicht mehr kommen – oder doch???
Die Nacht zuvor gab es ein Unwetter und es wurde die ganze Küste verwüstet. Es sah aus – überall lag der Müll, Pflanzen, Kokosnüsse, Matsch und allerlei Kram wurde angespült. Ein reißender Bach entwickelte sich vor unserem Hotel, so dass wir dieses kaum passieren konnten. Wir mussten über zwei Holzbalken balancieren um auf die andere Seite zu gelangen.
Im Hotel stieß ich erneut auf Sandor, den ich bereits auf Langkawi kennengelernt hatte. Er war schon den 5. Tag auf der Insel. Wir verbrachten 2,5 Tage zusammen und relaxten am Strand, waren Schnorcheln und hingen einfach nur ab. Leider blieb uns nichts anderes übrig, da es zwischendurch immer wieder in Strömen regnete L
Sonntag Mittag haben wir die Insel dann wieder verlassen. Flo reiste zurück an die Westküste und besucht Basti noch für ein paar Tage auf Pulau Pangkor und ich machte mich auf den Weg nach Singapore.
21.03. - 24.03.2011 Kuala Lumpur
Back in Malaysia – back in Kuala Lumpur!
Um 03:00Uhr nachts kam ich in meinem Hostel an. Ich musste erst mal schlafen, schlafen, schlafen denn am nächsten Tag kam ja bereits Flo aus Deutschland an.
Also ging ich am Dienstag erneut zum KL Sentral und wartete auf ihn. Und da war er nun – völlig erschöpft und übermüdet… aber er durfte jetzt nicht schlafen, sonst bringt es den ganzen Jet Lag durcheinander. Wir trafen später noch auf Basti, der ebenfalls die nächsten Tage in KL mit uns verbrachte. Basti und Flo schliefen in einem anderen Hotel ganz in meiner Nähe.
Wir haben drei Tage in KL verbracht. Haben uns die Petronas Tower, den Menora Tower angeschaut und waren in Chinatown.
Ansonsten haben wir gut gegessen und laaaaaange geschlafen - gell Jungs??? J
06.03. - 09.03.2011 Penang
Letzten Sonntag habe ich mich mit Sandor auf den Weg nach Penang gemacht. Penang ist die Nachbarinsel von Langkawi und eigentlich einfach mit der Fähre innerhalb von 2,5 Stunden zu erreichen. ABER als Backpacker muss man eben Geld sparen - also haben wir uns für die etwas umständlichere aber günstigere Variante entschieden :o)
Langkawi - Kuah (town) - Ferry to Kuala Kedah - Taxi to Alor Setar - Bus to Butterworth - Ferry to Georgetown (Pulau Penang) - Local Bus to Love Lane ;o)))
*Vor allem Love Lane* wer hat sich denn den Namen einfallen lassen.
*Im* die wir in Langkawi kennengelernt hatten, hat uns das Civialllians Inn empfohlen. Dort angekommen, hatten sie auch noch zwei Betten in einem 20er Dorm frei. Super das nehmen wir ;o)
Mit 15 Ringit waren wir dabei = 3,75€!
Ich würde dieses Guesthouse jederzeit wieder weiterempfehlen. Die Besitzer sind sehr nett, hilfsbereit und zuvorkommend.
Unser Zimmer war super sauber, parkettboden, neue Betten mit Matratze und Kissen, Air-Condition (unglaublich), ruhig und sicher - ach wir haben uns einfach wohl gefühlt!
Am nächsten Tag sind wir losgezogen und endlich stand mal wieder Sightseeing auf dem Programm. Wir sind die Northern und Southern Route entlanggegangen und haben uns Step by Step die tollen unterschiedlichen Gebäude angeschaut.
Es würde zu lange dauern jetzt alle Sehenswürdigkeiten aufzuzählen, deswegen hier der Link zu Wikipedia, haha ;o)))
http://de.wikipedia.org/wiki/Penang
Am Nachmittag reiste noch Vadim an. Er war mein Nachbar in Daddy´s Guesthouse auf Langkawi. Zusammen mit *Im* und den Männern bin ich abends noch zum Essen ausgegangen und haben bei anhaltendem Regen in der Nacht unterschlupf in einer kleinen geheimen Bar gefunden.
In Penang ist es zur Zeit unerträglich heiß - abends zieht daher oft ein Gewitter und starker Regen auf.
Heute haben wir uns noch den Kek Lok Si Tempel angeschaut und jetzt machen wir uns zur Weiterreise bereit.
Zu dritt (Vadim, Sandor und ich) nehmen morgen den Bus nach Kuala Lumpur. Die Fahrt von Penang dauert etwa 6 Stunden. Sandor und Vadim bleiben ein paar Tage in Kuala Lumpur und ich nehme den Bus zum Airport.
Meine weitere Reise führt mich jetzt erst mal nach China, wo ich meine liebe Freundin Silke besuchen werde. Wir verbringen die nächsten 10 Tage zusammen und ich werde China unsicher machen - oder China eher mich??? Ja diese Frage werde ich in den nächsten Tagen beantworten können ;o)))
Malaysia Mobil
Bitte neue Nummer für Malaysia beachten!!!! ;o)))
+60 174 210 428
03.03. - 06.03.2011 Pulau Langkawi
Von Koh Lanta ging es mit dem MiniVan nach Trang, weiter nach Satun und dann auf das Speedboat Richtung Malaysia. Der ganze Trip dauerte 11 Stunden – aber alles halb so schlimm. Man gewöhnt sich an die Entfernungen, die Busfahrten sowie Wartezeiten und man wird geduldiger J
Am Pier von Pulau Langkawi angekommen, ging es erst mal durch die Passkontrolle und ich habe mein Visum für Malaysia erhalten. Das Pier befindet sich in der größeren Stadt „Kuah“ und bei Anreise war ich erstaunt, welch ein gutes Angebot, von Geschäften, vorhanden war. Alles neu, sauber, gepflegt, sehr europäisch und überhaupt wirkte alles sehr strukturiert. Es gibt sogar wieder meinen geliebten 7 eleven Shop J zwar nicht so häufig wie in Thailand aber er ist vorhanden! 7 eleven ist in Asien nicht mehr wegzudenken.
Vor meiner Anreise, habe ich noch gecheckt wie der aktuelle Kurs ist. 1,00€ = 4,00 MYR – also direkt zum nächsten ATM und Geld abgehoben. Es gibt leider keine TukTuk´s auf Langkawi und deswegen blieb mir nur das Taxi. Das brachte mich zu meinem ausgesuchten Guesthouse am Cenang Beach. Das Guesthouse sieht von außen eher wie ein Plattenbau aus und die Zimmer sind nicht sehr gut - aber man gewöhnt sich schließlich an alles und so lange die Matratze und das Kissen in Ordnung sind, ist alles okay. Außerdem findet man in den Dorms immer direkt Anschluss und für umgerechnet 3,75€ darf man echt nicht meckern. Überhaupt habe ich mir das Meckern schnell abgewöhnt auf meiner Reise und nehme die Dinge so wie sie kommen J
In meinem Zimmer habe ich „Im“ kennengelernt. Sie lebt auf Penang – dort werde ich ab Sonntag sein. Sie gab mir gleich ihre Nummer, buchte mir eine, hoffentlich, akzeptable Unterkunft und ich habe direkt jemanden der mir die Insel zeigen wird. SUPER!!! Außerdem war da noch Sandor aus Ungarn in unserem Zimmer. Mit ihm reise ich zusammen nach Penang. Ob wir dann die ganze Zeit gemeinsam verbringen werden weiß ich noch nicht – aber zumindest teilen wir uns die Reisekosten nach Penang und das ist schon eine Menge wert.
Beim Frühstück am nächsten Tag, sprach mich Georg aus Bremen an. Wir kamen gleich ins Gespräch und natürlich geht es wie immer bei beiden nur um das Reisen. Man tauscht Erlebnisse aus und hat sich viel zu erzählen. Wir entschieden uns die nächsten zwei Tage gemeinsam zu verbringen und liehen uns für zwei Tage ein Auto für umgerechnet 7,50€/Person pro Tag aus.
Eine geführte Tour lohnt sich hier leider gar nicht. Es gibt nicht allzu viel zu entdecken wie ich dachte und das was es zu sehen gab, konnte man gut mit dem eigenen Auto erreichen. Wir fuhren zu einem Aussichtspunkt auf etwa 600m Höhe, den man über ein Cable Car erreichte. Die Investition hat sich allemal gelohnt und die schwebende Brücke auf 600m war wirklich ein Highlight.
Danach sind wir noch hoch in den Norden gedüst und hatten eigentlich nach einem Strand Ausschau gehalten – aber leider wurden wir enttäuscht und im Norden stehen nur die schönen 5*Sterne Hotels mit Privatstrand… Naja aber irgendwie war es schön mal wieder für einen Moment in die Luxus Hotellerie einzutauchen J
Abends waren wir noch am Strand in einer Reggae Bar, haben BBQ gegessen, eine Shisha geraucht und den Tag bei guter Musik ausklingen lassen.
Langkawi ist sicher eine schöne Insel – für meinen Geschmack allerdings viel zu touristisch, viele Russen und es gibt nicht allzu viel zu entdecken. 2,5 Tage reichen da völlig aus um dann wieder weiterzuziehen. Außerdem fühlte ich mich bei Anreise direkt wie einer von vielen Pauschaltouristen… Wenn man einmal mit dem Backpacking begonnen hat, wird es nichts mehr anderes geben. Nie mehr Pauschalurlaub – zwei Wochen nur auf der blöden Liege liegen, sich den Bauch vollschlagen, trinken und sich nach zwei Wochen ärgern, dass man zugenommen hat!!! Pahhh! J
Also ziehe ich weiter und lasse mich ein paar Tage auf der schönen Insel Penang nieder bevor es weiter, für einen kurzen Zwischenstopp, nach Shanghai geht.
Aktuelle Nummer:

+53 582 982 70
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Skype Name: annalenafellner
Reisepartner: annalena

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Unterwegs seit...
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...seit dem 01 November 2010 - 11:00:00 Uhr
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