24.02. - 02.03.2011 Koh Lanta

Auf dem Weg von Khao Lak nach Koh Lanta, schrieb ich Jule eine SMS und wollte wissen wie es ihr geht. Wir hatten uns nach Koh Phangan getrennt und jeder wollte in eine andere Richtung reisen. In ihrer SMS teilte sie mir dann aber mit, dass sie ebenfalls auf Koh Lanta sei J also machten wir aus, dass sie mich am Pier abholt und ich erst mal mit in ihr gebuchtes Resort komme. Im Resort angekommen war gerade ein Bungalow frei geworden, den ich direkt beziehen konnte.

 

Angekommen in Koh Lanta - und ich war sofort begeistert! Koh Lanta versprüht eine sehr entspannte und relaxte Atmosphäre. Hier lässt es sich ein paar Tage aushalten.

 

Jule hatte bereits zuvor drei Leute aus Ulm kennengelernt, mit denen wir dann gemeinsam einen Schnorcheltrip machten und auch die weiteren Tage verbrachten. Außerdem kündigte sich auch Markus an. Ihn und seinen Bruder Sandro hatten wir auf Koh Phangan kennengelernt. Markus kam alleine, da sein Bruder auf dem Weg nach Kambodscha (Sihanoukville) war, um dort zu arbeiten.

 

Das Highlight von Koh Lanta war eindeutig der Besuch von einem Bamboo Tätowierer. In Thailand werden die Tattoos nicht mit der Maschine gestochen, sondern mit einem Bamboostock an dem mehrere Nadeln befestigt sind. Auf Empfehlung, dass Mr. Best (so hieß der Tätowierer) der beste der Insel sein soll, machten wir uns auf den Weg an die südlichste Spitze von Koh Lanta. Olli aus Ulm war fest entschlossen und zog es, trotz tierischer Schmerzen, eisenhart durch. Jetzt kam auch Markus auf den Geschmack und er fand sofort ein Tattoo was ihm gefiel und wir vereinbarten direkt für den nächsten Tag einen Termin!

 

Um 10:00 Uhr in der Früh wurden wir erwartet. „Best“ begann und zeichnete zuerst aus freier Hand das Tattoo auf seine Wade. Das dauerte schon knapp 1 Stunde. Das Schienbein kam später an die Reihe. Dann fing die Tortour an… Die meisten Schmerzen hatte er im Bereich der Kniekehle und am Fußknöchel, doch er hielt tapfer durch und ließ die Schmerzen wortlos über sich ergehen. Nach und nach konnte man die ersten Umrisse erkennen. Nach etwa 4 Stunden machte „Best“ eine kurze Pause und zeichnete nun das restliche Tattoo, wieder aus freier Hand, auf Markus Schienbein. Irgendwann waren die Außenlinien endlich geschafft – und „Best“ konnte direkt zu den Schattierungen über gehen. Markus lag bereits 7 Stunden und noch 3 weitere Stunden sollten folgen…

 

Um 20:00Uhr war es dann endlich geschafft! Nach 10 Stunden war das neue Tattoo vollbracht –  ganz ehrlich, es hat sich jeder Cent dafür gelohnt J

 

Koh Lanta ist meine letzte Station in Thailand – ich könnte mir keinen besseren Abschluss wünschen und freue mich jetzt auf neue schöne Erlebnisse in Malaysia.

Ich hatte eine super Zeit in Thailand und habe viele viele nette und tolle Menschen kennengelernt sowie viele interessante Orte entdeckt!

Tauchen bei den Similan Islands

Endlich war es so weit, meine nächsten Tauchgänge standen bevor und ich war mal wieder total aufgeregt!

 

Wir waren ca. 25 Personen an Bord, das Wetter war gut und das Meer ruhig. Also beste Voraussetzungen! Kurze Einteilung wer mit wem taucht, Ausrüstung vorbereitet und dann ging es auch schon los. Wir haben zwei Tauchgänge bei Koh Pon gemacht und einen Tauchgang bei der Insel „Three Trees“. Bei unserem zweiten Tauchgang hatten wir das Glück mit einem Mantarochen zu tauchen. Ich wäre ihm gerne noch näher gekommen aber er war ein wenig verschreckt weil wir so viele Leute im Wasser waren. Aber es war einmalig!!! J Die Korallen sind hier nicht so farbenprächtig – dafür aber die Fische umso mehr! Sie schimmern in allen Farben – blau, gelb, türkis, rosa, grün – eine große schwarze Moräne haben wir auch gesehen und bei Nemo und Dori war ich auch kurz zu Besuch.

 

Auf dem Boot habe ich Rainer kennengelernt. Er erzählte etwas und ich hörte nur sporadisch zu weil ich mich gerade unterhalten hatte - doch dann hörte ich wie er etwas über Darmstadt erzählte und da wurde ich hellhörig! Darmstadt??? Dann erzählte er mir, dass er tatsächlich aus Oarhellje kommt ;o) und wir fanden heraus, dass wir so zu sagen Nachbarn waren, hehe. So klein ist die Welt. "Grüße dich hiermit ganz lieb"

 

Es hat viel Spaß gemacht und ich freue mich auf weitere Tauchgänge in Malaysia und Indonesien.

21.02. - 24.02.2011 Khao Lak

Mein Eindruck von Khao Lak ist sehr getrübt L bereits im Bus, indem nur

Einheimische mitfuhren, dachte ich über das Tsunami Unglück nach und

überlegte, wie viele Menschen wohl alleine hier im Bus bei dem Unglück

Familienangehörige verloren haben…

 

Für den nächsten Tag hatte ich mir mal nichts vorgenommen und wollte ein paar organisatorische Dinge erledigen und Khao Lak auf mich wirken lassen. Trotz alle dem habe ich mich auch auf den Weg zum Strand gemacht, habe es aber kaum ausgehalten! Dort entlang zu spazieren, wo vor 6 Jahren mehr als 8000 Menschen gestorben sind, konnte ich einfach nicht ertragen. Beim Laufen am Strand entdeckte ich auch noch ein Bild von einem deutschen Mädchen was damals an dieser Stelle ums Leben kam. Sie war damals gerade mal 12 Jahre alt. Es wurde zum Andenken ein Bild mit Blumen um einen Baum gewickelt. Keine 50meter entfernt sonnte sich eine junge Frau oben ohne. Also für mein Empfinden irgendwie geschmacklos. Wenige 100meter entfernt, sieht man den Berg auf den sich einige Menschen damals retten konnten. Wenn dieser nicht gewesen wäre, wäre das Ausmaß an Toten sicher noch viel schlimmer gewesen. Vor 2 oder 3 Jahren hatte ich mal einen Bericht im Fernsehen verfolgt von einer Familie die überlebt hat und das Unglück auf Kamera aufgenommen hatte. Es war einfach nur traurig!

 

Ich hatte den Strand schnell wieder verlassen war am darauf folgenden Tag nur hinaus zu den Similan Islands zum Tauchen gefahren und donnerstags habe ich Khao Lak gleich wieder verlassen.

21.02.2011 Weiterreise nach Khao Lak

Um 07:00 Uhr in der Früh ging meine Fähre über Densok nach Suratthani und dann nach Khao Lak.

 

EIGENTLICH!!! Denn in Surathani angekommen, sagte man mir, dass der Bus nach Khao Lak bereits weg sei und am gleichen Tag auch keiner mehr fahren würde. Also blieb mir nichts anderes mehr übrig als den Bus nach Khao Sok zu nehmen. Das liegt etwa 60km von Kao hLak entfernt. Auf der Fahrt lernte ich weitere Leute kennen denen das gleiche passiert ist und die auch auf dem Weg nach Khao Sok waren. Khao Sok liegt grob gesagt mitten im Dschungel und weit und breit ist nichts vorhanden. Keine kleinere Stadt, keine Supermärkte, kein Telefonnetz einfach NICHTS! Auf dem Weg nach Khao Sok fing es dann auch noch an zu regnen. Oh man…

 

Naja dort angekommen und mitten in der Pampa, sagte man uns, dass in 30min ein Bus nach Khao Lak käme. Also warteten wir… aber natürlich passierte nichts und nach einer Stunde versuchten wir einen vorbeifahrenden Pick Up anzuhalten. Und tatsächlich nahm uns ein nettes thailändisches Pärchen auf ihrem Pick Up mit in die nächste Stadt. Von dort aus nahmen wir den Bus nach Khao Lak. Puhhh doch noch mal geschafft.

 

Ich fragte mich nach einem günstigen Zimmer durch und bekam den Tipp im gegenüberliegenden Supermarkt zu fragen. Häh!!! Supermarkt – aber es stimmte, der Supermarkt bot Zimmer an und sie hatten auch noch was frei. Für 400 Baht die Nacht war ich dabei und hatte zum Glück eine Unterkunft gefunden.

 

Ich plane jetzt erst mal 3 Nächte zu bleiben und am Mittwoch gehe ich wieder

Tauchen.

15.02. - 21.02.2011 Koh Phangan

Koh Tao habe ich mit zwei weinenden Augen verlassen, doch da wusste ich noch nicht was mich auf Koh Phangan erwarten würde…

 

Ich würde mal so behaupten, dass ich auf Koh Phangan, nach Afrika, bis jetzt meine beste Zeit erlebt habe.

 

Auf Koh Tao sind wir erst mal erneut auf Judith gestoßen, die ich bereits in Chiang Mai kennen gelernt hatte. Sie begleitete uns nach Phangan. Da sie noch kein Zimmer gebucht hatte, sollte sie erst mal mit zu uns kommen. Mit der Fähre ging es von Koh Tao nach Koh Phangan. Nach 1 Stunde Fahrt hatten wir Phangan bereits erreicht. Wir riefen unser Resort an, damit sie uns vom Pier abholen und fragten gleich ob es okay wäre wenn wir jetzt zu dritt anreisen würden. Zum Glück war es kein Problem und Judith konnte mit im Bungalow schlafen. Das Resort lag nicht direkt am Partystrand, worüber wir eigentlich ganz froh waren – so hatten wir unsere Ruhe wenn wir sie brauchten und konnten ausgehen wenn wir Lust hatten. Die Bungalows waren wirklich ein Hit. Unser Bettwäsche war mit rosa Plüsch Satin bezogen und die zusätzliche Matratze für Judith wurde mit einem Bärchen Laken bezogen J haha!

 

Für die ersten drei Tage liehen wir uns jeder für 200 Baht/Tag einen Roller aus. Wir fuhren zum Full Moon Party Strand, zu verschiedenen Wasserfällen und in den Norden zum Bottle Beach. Zum Bottle Beach gelangt man nur mit einem Taxiboot – aber es lohnt sich allemal. Es erwartet einen Türkises Wasser, weißer Sandstrand und wenig Touristen.

 

Das Flair und die Stimmung auf Phangan waren einfach relaxt und entspannt. Wir lernten super viele Leute kennen und saßen jeden Abend zusammen am Strand, haben tolle Gespräche geführt, Musik gehört und übers Leben philosophiert. Die Atmosphäre war so entspannt, dass wir teilweise einfach am Strand geschlafen haben. Am Ende waren wir eine Gruppe von etwa 8 Leuten, die sich dann auch für die Full Moon Party verabredet hatte.

 

Doch davor hatte erst mal Jule noch Geburtstag und wir organisierten zusammen ein BBQ am Strand, kauften leckere Törtchen für den Nachtisch und schenkten ihr eine Dr. Fish Massage, die sie so gerne mag J Es war wirklich ein gelungener Geburtstag und wieder saßen wir bis Sonnenaufgang am Strand zusammen.

 

Dann war die Full Moon Party Nacht angebrochen und wir machten uns auf den Weg zum Haad Rin Beach. Die Party begann um 21:00 Uhr und war bereits im vollen Gange als wir ankamen. Es war ein einmaliges Erlebnis und die Musik war der Hammer. Man lief den Strand entlang und kam von einer Area in die nächste und in jeder Area wurde unterschiedliche Musik gespielt – also für jeden was dabei! WUNDERBARE NACHT…

 

Wir haben unseren Aufenthalt auf Phangan noch um eine Nacht verlängert um unseren Rausch auszuschlafen – am Montag hieß es dann Abschied nehmen L Jule reist nach Krabi und möchte dann noch mal in den Norden von Thailand, Judith machte sich auf den Weg nach Ranong, die Münchner Jungs nahmen die Fähre nach Koh Samui und ich machte mich auf den Weg nach Kao Lak zum Tauchen.

13.02. - 15.02.2011 Advanced Open Water Diver

Und weil es so schön war, hänge ich noch 5 weitere Tauchgänge hinten dran und mache zusätzlich meinen advanced open water diver... ;o)

09.02. - 12.02.2011 Open Water Dive Course

In Koh Tao angekommen haben wir uns direkt auf den Weg zu unserem gebuchten „Crystal Dive Resort“ gemacht.

 

Wir waren ein bisschen spät und so hatte meine Gruppe schon begonnen…

 

Schnell den Rucksack in unseren Bungalow gebracht und schon war ich wieder auf dem Weg zum Klassenzimmer J Wir waren insgesamt 6 Leute. In meiner Gruppe waren noch eine Deutsche (Frieda J) zwei aus Norwegen (die Sprache ist echt lustig) einer aus England und einer aus der Schweiz. Der Kurs war daher auf Englisch.

 

Am 1. Tag gingen wir Kapitel 1,2 und 3 aus unserem Buch durch. Da ich zu spät ankam und Kapitel 1 verpasst hatte musste ich länger die Schulbank drücken J Aber alles kein Problem – hier sind alle so was von entspannt!

 

Am 2. Tag hieß es um 07:00Uhr aufstehen. Wir hatten den ganzen Morgen noch mal Theorie Stunde und eine Einweisung wie wir unser Tauchequipment vor einem Tauchgang vorbereiten müssen. Danach ging es ab in den Pool. An Land kann man wirklich nicht behaupten, dass die Tauchausrüstung bequem ist!?! Zwar wiegt es etwa gleich viel wie mein Rucksack, ist aber wesentlich unbequemer. Okay also es ging ab Richtung Pool. Ich war etwa genau so nervös wie vor meinem Gorge Swing Sprung und dem Sky Diving Sprung. Wir zogen unsere Flossen und Masken an und reihten uns nacheinander auf. Dann watschelten wir nach und nach an den Beckenrand des Pools. Wenn man ganz vorne an der Kante steht, hält man die linke Hand an seinen Weightbelt und die rechte Hand drückt man seinen Regulator und an seine Maske. Dann schaut man gerade aus und macht einen großen Schritt nach vorne und lässt sich ins Wasser fallen.

 

*puhhhh halb so schlimm das Gefühl – und die Ausrüstung wiegt im Wasser einfach nichts mehr im Gegensatz zu vorher*

 

Als erstes haben wir die Atmung unter Wasser geübt und geschaut wie jeder damit klar kam. Wir waren erstaunlicher Weise alle auf einem guten und gleichen Level, so dass wir mit all unseren Übungen schnell voran kamen. Gegen 12:30Uhr waren wir fürs erste fertig. Am Nachmittag mussten wir für Kapitel 4 und 5 nochmals die Schulbank drücken und dann war der 2. Tag geschafft.

 

Am 3. Tag hatten wir morgens unser Examen, ein Schwimmtraining und eine Einweisung wie man den Unterwasserkompass benutzt. Damit war die Prüfung überstanden und wir haben uns für unseren ersten Open Water Dive vorbereitet.

Um 12:00Uhr ging es aufs Boot und dann ging eigentlich alles recht schnell. Wir hatten noch ein Breefing vorher welche Übungen wir vom Vortag im Pool im offenen Wasser wiederholen werden und dann bereiteten wir unser Tauchequipment vor. Es war ein ganz schönes Gewusel auf dem Boot – wir waren knapp 50 Leute an diesem Tag. Da war richtig was los unter Wasser J

Geschlossen gingen wir an das hintere Ende des Bootes und zogen unsere Flossen und Masken an. Nacheinander sprangen wir, wie wir es am Vortag gelernt hatten, ins Wasser. Wir absolvierten unseren ersten und zweiten Tauchgang erfolgreich und hatten sogar gleich das Glück mit einer Schildkröte zu tauchen. Am Anfang gehen einem immer noch alle Regeln durch den Kopf und wir haben viele Übungen vom Vortag wiederholt - aber es ist ein wahnsinniges Gefühl so schwerelos durchs Wasser zu gleiten. Echt toll!!!

 

Am 4. Tag hieß es wieder früh aufstehen. Um 06:20Uhr klingelte mein Wecker und es war Zeit sich für Open Water Dive 3 und 4 fertig zu machen. Um 07:00Uhr ging es wieder aufs Boot. Diesmal hatten wir ein Boot für uns alleine da uns den ganzen Tag eine Kamera begleitet hat.

 

*Bitte Lächeln*

 

Achso, ne ging ja nicht unter Wasser J haha! Die Tauchgänge 3 und 4 haben richtig Spaß gemacht und wir waren alle schon viel viel besser wie den Tag zuvor. Die Atmung klappte besser, die Balance war einfacher zu halten und überhaupt ging vieles schon von alleine. Diesmal konnten wir die Unterwasserwelt richtig genießen und sind an den Korallenriffen vorbeigeschwommen und haben tolle farbenfrohe Fische gesehen. Um 12:00Uhr war leider schon alles rum und wir fuhren zurück zum Resort.

Dort haben wir unsere vorläufigen Ausweise bekommen. Abends haben wir uns das Video angeschaut und sind danach zum Abschied gemeinsam ausgegangen.

 

Paaaaaaaaaaaaaaaaaarty J

 

GESCHAFFT - Yes, jetzt kann ich mir die Welt wieder aus einem anderen Blickwinkel anschauen und Dinge sehen die anderen verschlossen bleiben.

03.02. - 08.02.2011 Das war also Hua Hin

Hmmm also das war also Hua Hin?!?

Keine Frage - Dana und ich hatten eine super Woche zusammen ;o) wir haben gefaulenzt, viel gegessen, uns massieren lassen, waren auf super schönen Märkten und haben uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen!

 

Doch leider wimmelt es in Hua Hin nur so von Rentnern und Aussteigern aus Deutschland. Außer ein paar Kitesurfern trifft man hier eher selten auf junge Leute. Der Strand ist nicht sehr breit, so dass die Sonnenliegen bereits bis ins Wasser gestellt werden. *kein scheiß* man muss Slalom laufen wenn man etwas am Strand spazieren gehen möchte und man kann immer nur übers Meer ausweichen weil die Leute, wie gesagt, bereits im Wasser mit ihren Liegen liegen. *Furchtbar* aber wir hatten unseren eigenen Pool und hatten das Meer direkt vor der Tür, was den Rest wieder entschädigte ;o)

 

Morgen gehts dann wieder weiter. Ich nehme den Bus nach Chumphon und treffe erneut auf Jule. Am Mittwoch nehmen wir dann die Fähre auf die Insel Koh Tao wo wir 6 Nächte bleiben werden. An den ersten 4 Tagen mache ich endlich meinen Tauchschein!

Wo liegt eigentlich Prachuap Khiri Khan?!?

Okay kurz zur Erklärung:

 

Geplant war, dass wir nach unserem Kambodscha Trip den Bus nach Hua Hin nehmen um dort erneut auf Dana und Max zu treffen.

Max hatte uns zuvor die Homepage von dem Kite Surf Club geschickt woraus wir die Adresse nahmen und uns eine Unterkunft in der Nähe suchten. Im Kontakt fanden wir den Hinweis auf den Ortsteil "Prachuapkirhan" es stand zwar Hua Hin dabei aber wir dachten es wäre ein Ortsteil von Hua Hin...

Also war für uns klar - wir müssen nach Prachuap Khiri Khan ;o) Unser Bus in Bangkok ging pünktlich um 12:45Uhr und wir erreichten Prachuap Khiri Khan auch pünktlich um 17:15 Uhr. Kleines nettes Dorf dachten wir uns. Es gibt weit und breit, außer ein paar Hotels, einfach nichts.

Ein Motorcycle brachte uns zu unserer Unterkunft und wir checkten ein. Dann bemerkte ich das erste Mal, dass ich keinen Empfang mit meinem Handy hatte?!? Mist! Wie sollte ich jetzt Dana anrufen! Ich habe unten am Strand im Restaurant eine kleine Netzlücke entdeckt und hatte tatsächlich einen Balken, so dass ich Telefonieren konnte. Ich rief Dana an um ihr mitzuteilen, dass wir da sind. Sie fragte mich, ob wir ein Hilton Hotel gesehen hätten oder das Sao Paolo Krankehaus? Ne haben wir nicht...

 

Dana: Wo seit ihr denn?

Ich: In Pracuap Khiri Khan!

Dana: Wo???

Ich: Na in Prachuap Khiri Khan - ich dachte da seit ihr auch?

 

Dana konnte den Ort gar nicht aussprechen und fragte ein paar Einheimische wo das liegen würde. Als ihr dann ein Thai sagte, dass sei 80km weiter südlich konnten wir es nicht glauben.

Wir hatten uns vertan und sind an Hua Hin vorbei gefahren. Nun sitzen wir hier, irgendwo im Nirgendwo und sind auch gar nicht in Prachuap Khiri Khan sondern in Bann Kruit?!? Oh man und das soll noch einer verstehen ;o)))

Jule gefällt die Ruhe und die ländliche Umgebung so gut, dass sie entschieden hat ein paar Tage hier zu bleiben und ich werde die 80km noch mal auf mich nehmen und mit dem Zug zurück nach Hua Hin düsen wo Dana auf mich wartet.

 

In ein paar Tagen treffe ich Jule dann wieder in Chumphon und wir setzten gemeinsam mit der Fähre über nach Koh Tao.

CambodiaThai TV und die rasende Reporterin Anna Kolumna

CambodiaThai TV: „Unsere Reporterin Anna Kolumna war zufällig live vor Ort als das Feuer ausbrach und berichtet über den Vorfall. Wir schalten direkt nach Thailand (Bangkok) wo sie sich jetzt aufhält.“

 

CambodiaThai TV: „Anna Kolumna was ist vor Ort genau passiert - Wie kam es zu dem plötzlichen Feuer?“

 

Anna Kolumna: „Der Brand ereignete sich am Dienstag gegen 14:00 Uhr, thailändische Zeit, an der Grenze Kamboscha – Thailand. Wir hatten gerade die Einreiseformalitäten für Thailand erledigt und waren bereits auf thailändischer Seite, als plötzlich ein brennender Transporter, nur 50 Meter von uns entfernt, aus dem Gebäude fuhr. Der hintere Teil des Transporters hatte Feuer gefangen und auf dem Transporter befanden sich noch 3 Menschen die sich schnell von hinten nach vorne retteten. Sie schrien und waren aufgeregt. Sie versuchten ihre Fracht – der Transporter lud eine Art Styropor und Gummireifen – eigenhändig zu löschen, doch zu spät! Die geladene Fracht brannte, innerhalb Sekunden, Lichterloh. Der Transporter stand direkt unter dem Gebäude, dass gerade Restauriert wurde. Die Bilder zeigen es! Die Arbeiter starteten den Motor und versuchten noch den Transporter aus dem Gebäude zu fahren, doch auch hierfür war es zu spät. Der brennende, hintere Teil löste sich vom vorderen Transporter und blieb genau da stehen wo er vorher stand. Die Flammen wurden immer größer und höher und der Rauch immer dichter und schwärzer. Panik brach aus und unser Guide brachte uns einige Hundert Meter weiter in Sicherheit. Mittlerweile waren die Flammen nicht mehr unter Kontrolle zu kriegen und man konnte nur zuschauen wie alles langsam abrannte. Man weiß noch nichts genaueres aber man nimmt an, dass eine brennende Zigarette der Auslöser des Feuers war.“

 

„Dann auf einmal eine laute Explosion – und kurz darauf noch eine! Doch ein Terroranschlag? – NEIN! Das Feuer hatte auf das Gebäude über geschlagen und zerstörte Balken und Gerüst. Die Polizei wurde allerdings panisch und versuchte krampfhaft alle Menschen drum herum zu evakuieren.“

 

„Dann endlich trafen Feuerwehr und Rettungswagen ein. Meiner Meinung nach viel zu spät aber sie haben das Feuer trotzdem schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht. Es entwickelte sich schnell eine große Staub- und Aschewolke – der Wind drehte und die Staubwolke setzte sich in unsere Richtung in Bewegung. Sie kam direkt auf uns zu. Wir mussten uns schnell noch weiter entfernen, da wir nicht wussten welche Giftstoffe durch den Brand freigesetzt wurden. Unsere Schals haben wir als Mundschutz benutzt.“

 

„Es dauerte ca. 10 Minuten, bis sich die Staubwolke aufgelöst hatte und wieder Ruhe einkehrte. Durch den Vorfall hatten wir 4 Stunden Verspätung und kamen erst um 20:00 Uhr in Bangkok an – anstatt, wie geplant, um 15:30 Uhr. Unseren Bus nach Hua Hin hatten wir verpasst und mussten daher mal wieder eine Nacht in Bangkok verbringen.“

 

CambodiaThai TV: „Vielen Dank Anna Kolumna für diesen ausführlichen Bericht und die atemberaubenden Aufnahmen. Wir schalten später noch mal nach zu dir nach Thailand, wenn es Neuigkeiten über die Ursache des Feuers gibt.“

 

Bilder: Julia Baier

"seeing hands" Kambodscha

Meine Empfehlung für Kambodscha!

 

Jeder der Kambodscha besucht, muss unbedingt eine Massage by blind ausprobieren. Und zwar nennt sich die Organisation "seeing hands" was so viel bedeutet, dass die Massagen von blinden durchgeführt wird.

Es war eine ganz tolle und neue Erfahrung, da bei blinden Menschen, wie man weiß, der Tastsinn besser ausgeprägt ist. Die Massage war viel intensiver, genauer und punktueller! Dadurch war es zwar teilweise auch schmerzhaft aber es lohnt sich und hinterher weiß man genau wo die Verspannungen sitzen ;o)))

Zu dem tut man noch was Gutes und die Einnahmen fließen die "seeing hands" Organisation.

Die Tempel von Angkor!

Am nächsten Tag ging es dann also zu den Tempeln von Angkor - Angkor Wat!

 

Mit einen TukTuk, dass uns den ganzen Tag begleitete, sind wir von Tempel zu Tempel gefahren, sind etliche Treppen und Stufen Auf- und Abgestiegen und haben Steine über Steine gesehen ;o)))

Aber wir haben einen interessanten Eindruck von der Geschichte der Khmer erhalten und immerhin gilt Angkor Wat als eines der 8. Weltwunder und ist das größte sakrale Bauwerk der Welt.

 

Angkor Wat ist nur ein Teil der viel umfassenderen Gesamtanlage Angkor mit seiner Vielzahl von Tempeln, von denen Angkor Thom der größte ist. Wie auch die anderen großen Tempelareale in Angkor, war Angkor Wat von Siedlungen umgeben. Das Baumaterial Stein war allerdings religiösen Bauwerken vorbehalten, weshalb von den weltlichen Bauten, auch den Residenzen der Herrscher, keine erhalten sind.

 

Nachdem es, bedingt durch die politische Lage in Kambodscha, auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert kaum möglich war, Restaurierungsarbeiten vorzunehmen, sind inzwischen unterschiedliche Organisationen damit beschäftigt, den weiteren Zerfall von Angkor Wat zu stoppen.

 

Neben den Touristen gehören buddhistische Mönche zu den täglichen Besuchern des Tempels.

Ankunft in Siem Reap

Also da waren wir nun auf dem Weg nach Siem Reap. Die Frau im Reisebüro hat das irgendwie doof für uns gebucht, denn wir mussten von Sihanoukville den ganzen Weg zurück über Phnom Penh (wo wir ja bereits die letzten Tage waren), nach Siem Reap. D.h. wieder über 10 Stunden Busfahrt!!! *ätzend*

Bis Phnom Penh ging es ja noch und auch die Zeit ging schnell vorüber - aber als wir dann in Phnom Penh den Bus gewechselt hatten ging der Horror los...

6 Stunden lang wurden wir von einem viiiiieeeel zu lauten Fernseher beschallt, der natürlich ausschließlich asiatische Musik und Filme zeigte. Die Musikstücke waren melancholischer und schmerz zerreisender wie ein Bollywoodfilm und der Film war ein niedermetzelnder, schiess mich tot á la Asia Killer Film. Dazu kam noch ein quengelndes Kind und ein möchtegern Geschäftsmann hinter uns, dessen Handy permanent lauthals geklingelt hat. Nach 6 Stunden waren wir am Ende.

 

Wir hatten vorher in unserem Guide bereits gelesen, dass die Khmer Taranteln essen. Die wollte ich unbedingt mal sehen und an einem Rastplatz hatten wir dann das Glück. In einem kleinen Karton waren die lebenden Taranteln und auf dem Tisch in einer großen Pfanne die frittierten. Habe mal zwei Bilder reingestellt! ;o))) Da Jule Vegetarierin ist und ich mich nicht überwinden konnte, haben wir keine probiert.

Angekommen in Siem Reap haben wir erfahren, dass trotz einer festen Reservierung, unser Hotel ausgebucht war! Hmmm naja die Mitarbeiter waren bemüht und haben uns für eine Nacht ein anderes Hotel gesucht, was sie dann natürlich auch für uns gezahlt haben. Am nächsten Tag mussten wir dann wieder umziehen und danach haben wir uns auf dem Weg zu den Tempeln von Angkor gemacht...

27.01. - 29.01.2011 Sihanoukville

Am Donnerstag ging es wieder sehr Früh mit dem Bus nach Sihanoukville an den Strand. Die Fahrt dauerte etwa 5 Stunden.

 

Auf dem Weg dort hin hatten wir eine kurze Lunchpause an einer Raststätte wo ich doch tatsächlich ein Pärchen wieder traf, die auch auf der Afrikatour im November dabei waren. Die beiden hatten im November nur 1 Woche in Afrika gebucht und waren im Okavango Delta dabei.

Das nenne ich mal wirklich einen Zufall. Irgendwo in Kambodscha zwischen Phnom Penh und Sihanoukville treffe ich die beiden ;o)))

 

Angekommen im Hotel, hat es keine 10 Minuten gedauert, bis wir unsere Bikinis an hatten und unten am Strand waren.

Wir waren positiv überrascht über den weißen Sandstrand und das herrlich saubere Wasser. Gut es hatte zwar eher Badewannen Temperatur aber es war nass und das reichte für eine kurze Abkühlung schon aus.

Jule hatte bereits ein paar Tage zuvor einem Bekannten geschrieben, der sich auch gerade in Kambodscha befindet, dass wir auf dem Weg nach Sihanoukville sind. Das Norbert aber dann wenige Minuten später wirklich an unserer Liege aufkreuzte, hatte keiner von uns so schnell erwartet ;o)))

Norbert hat ebenfalls mal für die Kur-und Kongress gearbeitet und daher kennen Jule und er sich.

 

Für den nächsten Tag buchten wir eine Schnorcheltour zu den umliegenden Inseln. Schöne Riffe sind in Kambodscha zwar eher rar aber dafür haben wir Rast auf Bamboo Island gemacht. Und dort hatten wir unser erstes Paradies gefunden!

Nach dem Lunch haben wir den Tipp bekommen, etwa 15 Minuten quer auf die andere Seite der Insel zu laufen. Dort wäre ein weiterer Strand zu finden. Wir machten uns also auf den Weg und kamen an einem feinen weißen Sandstrand an. Wir waren, bis auf ein paar wenige andere, fast alleine dort.

Ein Traum sag ich euch! ;o) Seht selbst auf den Bildern.

 

Am nächsten ging es leider leider schon wieder weiter über Phnom Penh nach Siem Reap.

25.01.2011 Phnom Penh

Unser erster Tag startete erst mal mit einem guten Frühstück.

Danach fuhr uns ein TukTuk zum nächsten Bankautomaten und zum nächsten Fotografen. Wir musste noch weitere Fotos für das verlängerte Thailand Visum machen lassen.

Bei Jule gingen die Fotos recht schnell - doch bei mir hatte es ein wenig gedauert... Ich weiß nicht ob der nette Khmer Fotograf meine Haare und Ohren so mochte oder ob es wirklich notwendig war, dass man meine Ohren auf dem Passfoto sieht?!? Auf jeden Fall hatte er mehrere vergebliche Versuche gestartet meine Locken hinter meine kleine Ohren zu kriegen ;o) das war wirklich eine lustige Situation. Irgendwann hat es dann doch geklappt!

 

Danach ging es weiter zur Thai Embassy, die zu unserem Pech bereits geschlossen hatte. Eine weitere Möglichkeit ist, dass ein Reisebüro uns das Visum per Express besorgt. Was wir dann auch in Betracht gezogen hatten und das nächste Reisebüro aufsuchten.

Es kostete 25 US Dollar und bereits am nächsten Tag können wir die Pässe wieder abholen. Im Reisebüro hatten wir noch eine lustige Begegnung mit einer Dame die so angezogen von meinen Haaren gar nicht erst fragte ob sie sie mal anfassen dürfte ;o) Sie kam griff mir in meine Haare und konnte nicht glauben das die echt sind. Einen Moment lang knetete sie meine Locken und schaute sie sich genau an bis sie wieder verschwunden war... ;o))))

 

Danach fuhren wir noch weiter und haben uns den Königspalast und die Silberpagode angeschaut bevor wir uns wieder auf dem Weg in Richtung Hotel machten.

24.01. - 27.01.2011 Phnom Penh

Morgens um 07:00 Uhr wurden wir von einem kleinen Mini Van abgeholt. Nach kurzem musste unser Fahrer feststellen, dass wir einen blinden Passagier bei uns im Bus hatten, den wir dann erst mal wieder an sein Hotel zurück bringen mussten. 1 Stunde verloren.... Um 08:15 Uhr ging es dann endlich los in Richtung Grenze.

 

Ca 4 Stunden hat es gedauert, bis wir kurz vor der Grenze am Straßenrand hielten und wir von netten Khmers (so heißen die Einwohner von Kambodscha) schnell in Empfang genommen wurden. Wir hatten ja einiges über Kambodscha vorher gelesen und waren etwas skeptisch. Wir haben alle Formulare für unser Visum bekommen, die wir dann ausfüllen mussten.

Wir haben vorher gelesen, dass das Visum für Kambodscha ca. 20 US Dollar, das sind ca. 15,00€ kosten soll. An dem besagten Ort teilte man uns aber mit, dass wir 1300 Baht zahlen müssten. Das sind umgerechnet ca. 30,00€!!!!

Das kam uns schon sehr spanisch vor aber wir haben gesehen, dass alle Leute die da waren diesen Preis bezahlt haben und irgendwie hat man einfach keine andere Wahl.

 

Jule hatte keine Passfotos für das Visum und der "nette" Khmer sagte uns wir hätten zwei Möglichkeiten:

 

1. Sie fährt mit dem Taxi in die 6km entfernte Stadt und lässt welche machen. (was aber total unsinnig war, denn unsere Gruppe hätte gar nicht so lange warten können)

2. Sie zahlt 200 Baht und dann benötige sie keine Fotos. Hmmm finde den Fehler!?! Also haben wir das erste mal ein korruptes Geldgeschäft abgeschlossen und Jule zahlte 200 Baht mehr!

 

Als wir unsere Pässe und das Visum für Kambodscha zurück bekommen hatten, ging es weiter zur eigentlichen Grenze.

Dort mussten wir zu Fuß durch die Grenze und Ausreisen, sowie 200meter weiter wieder Einreisen. Es war 13:45Uhr. Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten war, dass unser Bus nach Phnom Penh um 14:00Uhr Abfuhr! Wir wurden von unserem Guide aus der Schlange geholt und er meinte, wir könnten 200 Baht zahlen dann würden wir unsere Einreisestempel direkt bekommen ;o))) oder wir stellen uns weiterhin an und nehmen den nächsten Bus. Der nächste Bus ging allerdings um 19:30Uhr. Naja was blieb uns anderes übrig. Zum Einen wollten wir nicht weitere 5 Stunden an der Grenze verbringen und Zweitens wollten wir nicht mitten in der Nacht in Phnom Penh ankommen.

Also haben wir an diesem Tag bereits das zweite Mal ein illegales Geldgeschäft getätigt und ihm 400 Baht = ca. 10,00€ gezahlt.

Tatsächlich kamen unsere Pässe rechtzeitig und wir konnten den Bus um 14:00Uhr noch kriegen.

 

Danach hatten wir weitere 7 Stunden Fahrt vor uns.

Um 22:30Uhr erreichten wir dann endlich Phnom Penh und wurden von einem Driver des Hotels, was für uns gebucht war, abgeholt.

 

An der Grenze war es hektisch und natürlich nutzen die Khmers dort die Touris für ihre Geldgeschäfte aus - doch ab dem Zeitpunkt an dem wir die Grenze verlassen hatten, konnten wir feststellen, dass die Khmer doch wirklich sehr nette und hilfsbereite Menschen sind und das der Lonely Planet recht mit dem hat was er schreibt:


"Willkommen in Kambodscha, einem bezaubernden Land mit einer sowohl glorreichen als auch tragischen Vergangenheit. Kambodscha kann zwar mit Angkor Wat - dem achten Weltwunder - aufwarten, doch der größte Schatz dieses Landes sind seine Bewohner. Obwohl die Khmer Schlimmes durchmachten mussten, haben sie dank ihres Lebenswillen und Optimismus ihr Lächeln bewahrt."

quelle: Lonely Planet

Unser Wochenende in Kanchanaburi!

Am Donnerstag Abend sind Jule und Andrew gut in Bangkok angekommen.

Wir haben den ganzen Abend noch bei Crazy an der Bar gesessen und unsere Weltreisegeschichten ausgetauscht (heute ist Sonntag und wir sind immer noch nicht fertig) ;o)

Am nächsten Tag ging es mit dem Bus nach Kanchanaburi wo wir das WE verbrachten. Am Anreisetag haben wir nicht viel gemacht, da Andrew den Vorabend etwas viel von dem guten "Chang" Bier getrunken hatte ;o))) Jule und ich sind zum Lunch und haben wieder viel zu erzählen gehabt.

Wir buchten für Samstag eine Tagestour die eigentlich die größten Highlights Kanchanaburis beinhaltete:

 

Elephant Trekking - Bamboo Rafting - Hin dad hot spring - Sai Yok Noi Waterfall - Krasae Cave & The Death Railway - The Bridge over the River Kwai.

 

10 Stunden waren wir unterwegs - aber es hat eine menge Spaß gemacht und die Tour war weder stressig noch langweilig.

Am besten waren die heißen Quellen.

 

Andrew muss leider am 28.01. wieder nach hause fliegen aber Jule gefällt es so gut in Thailand, dass sie sich entschieden hat, mich bis März zu begleiten. Also müssen wir heute in einem Travel Agency meine bereits bestehenden Buchungen auf Doppelzimmer umbuchen lassen.

 

Ich freue mich natürlich RIESIG das sie mich begleitet ;o)

 

Später geht es zurück nach Bangkok und schon morgen sind auf dem Weg nach Kambodscha!

Mal wieder in Bangkok ;o)

So nun wäre ich mal wieder in Bangkok angekommen!

Gestern Nacht ging es mit dem Bus von Sukothai über Ayutthaya nach Bangkok. Hier verbringe ich eine Nacht und morgen früh geht es mit dem Bus weiter nach Kanchanaburi.

 

Also die Busse in Thailand sind wirklich Luxus! Sauber, bequem, leise, sie fahren anständig und man bekommt sogar was zu Essen und Wasser gereicht für die Fahrt. Viel besser wie ich dachte und nicht zu vergleichen mit Indien.

Und dazu überhaupt nicht teuer :o)

 

Diesmal bin ich wieder in einer ganz anderen Ecke von Bangkok - und zwar in der Khao San Road:

 

"Beinahe jeden Backpacker, der in Thailand unterwegs ist, zieht es in die Khao San Road, den Treffpunkt der Rucksackreisenden in Asien."

 

Was mich natürlich sehr freut ist, dass ich Kanchanburi doch nicht wie geplant und zuerst gebucht alleine erkunde - sondern mit mir sind Jule und Andrew :o)

Sie landen heute Abend am Airport Bangkok und ich habe ihnen bereits ein Zimmer im gleichen Hotel gebucht sowie den Bus für morgen früh.

 

So schnell kann es gehen: Wir verlegen einfach unsere Treffen vom Kur-Royal Bad Homburg nach Bangkok ;o)

18.01. - 19.01.2011 "old city" Sukothai

Sukothai - was fuer ein suesses eingeschlafenes kleines Dorf :o)

 

Hier gibt es nicht viel aber genau das macht es so besonders.

Als ich mittags ankam bin ich erst mal durch die Altstadt gelaufen und habe mir ein Restaurant gesucht. Schnell merkte ich, dass das hier kein Problem war. Ein Restaurant nach dem anderen.

Ich bestellte mir mein neues Lieblingsgericht Phad Thai Chicken.

 

Danach erkundigte ich die kleine Altstadt und fand einen super schoenen Park am Wasser. Dort verbrachte ich einige Zeit und las mein Buch.

 

Am naechsten Tag lieh ich mir ein Fahrrad aus und fuhr in den nahegelegenen Historical Park:


Der Geschichtspark Sukhothai umfasst die Ruinen von Sukhothai, der Hauptstadt des Sukothai-Koenigreiches im 13. und 14. Jahrhundert, dort wo sich heute die Nordregion von Thailand befindet. Der Geschichtspark Sukhothai liegt unweit der modernen Stadt Sukothai, welche gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz Sukothai ist.

 

Es ist wirklich sehenswert und ein bisschen Sightseeing gehoert eben auch dazu aber bin ich irgendwie gar nicht dieser Historical Typ :o)))

Dann doch lieber Tiere, Natur und viel viel Gruen! Ich genoss aber trotzdem sehr das Wetter und die gemuetliche Fahrt aufm Radl.

 

Als ich nach ca. 3 Stunden fertig war schnappte ich mir mein Buch und ging wieder in den kleinen Park am Wasser. Dort verbrachte ich weitere zwei Stunden bis ich Hunger bekam und zum naechsten Restaurant stiefelte.

 

Nun warte ich bis mein Nachtbus nach Ayutthaya startet wo ich morgen Frueh ankomme.

Meine Route für die nächsten 4 Wochen!

Morgen Früh verlasse ich Chiang Mai!

 

Ich starte am 18.01. mit dem Bus nach Sukothai (das erste thailändsiche Königreich)

 

Danach geht es weiter nach Ayutthaya (die Hauptstadt der Provinz Ayutthaya in Zentralthailand)

 

Als nächsten Zwischenstopp habe ich 1 Nacht in Bangkok um von dort nach Kanchanaburi zu kommen. (Der Ort ist auch bekannt aus dem Film "Die Brücke am Kwai")

 

Nach 3 Tagen geht es zurück nach Bangkok und dort nehme ich den Bus nach Phnom Penh (Kambodscha) Dort habe ich 3 Tage Aufenthalt und Zeit mein 60 Tage Visum für Thailand zu bekommen.

 

Dann geht es weiter nach Sihanoukville. Dort kann ich mal 2 Tage am Strand relaxen.

 

Weiter gehts nach Siem Reap. Dort steht der bekannte Angkor Wat, der unbedingt besichtigt werden muss :o) (Angkor Wat ist das größte sakrale Bauwerk der Welt)

 

Und wieder geht es zurück nach Bangkok. Dort nehme ich direkt einen Bus nach Hua Hin. Am 01.02. komme ich in Hua Hin an und treffe dort erneut Dana und Max. Wir verbringen 1 Woche in Hua Hin.

 

Am 08.02. geht es weiter nach Chumpon. Dort nehme ich die Fähre und setze über auf die Insel Koh Tao. Auf Koh Tao habe ich 6 Nächte gebucht und mache in der Zeit meinen Tauchschein :o)

 

Danach setze ich über auf die Insel Koh Phangan und stürze mich bei der Full Moon Party am 19.02. ins Getümmel!

Südostasien 1. Teil
Landkarte von StepMap
StepMap Südostasien 1. Teil

14.-17.01.2011 Chiang Mai

Die letzten drei Tage waren super!

 

Ich fasse nur mal kurz zusammen was wir alles gemacht haben:

 

Den ersten Tag waren wir im Zoo und haben Pandas, Koalas, weiße Tiger und vieles mehr besichtigt.

 

Abends haben wir einen sehr speziellen Spa besucht - und zwar das Spa Lila in Chiang Mai. Was es damit auf sich hat?

Hier arbeiten Ex-Sträflingsfrauen die aus dem Gefängnis entlassen wurden und mit einem Job im Spa wieder in die Berufswelt integriert werden. Sie bekommen eine komplette Ausbildung zur Eingliederung. Es war hervorragend und es gab nichts zu bemängeln. Alles sehr nette Thaifrauen, die einen hervorragenden Job leisten.

 

Wir haben am zweiten Tag den Doi Suthep bestiegen und....

 

Für jeden Besucher Chiang Mai`s gehört ein Ausflug zum Doi Suthep, dem heiligen Berg von Chiang Mai zum Pflichtprogramm. Wat Pra That Doi Suthep ist mit Sicherheit der außerhalb Chiang Mais bekannteste Tempel der Region.

 

...haben uns danach zu einem Wasserfall fahren lassen, den wir dann nach nochmaligen 3 Kilometer Fußmarsch erreichten.

 

Abends haben wir noch den Sunday Nightmarket besucht. Wirklich ein schöner Markt auf dem man von Klamotten, Essen und Souvenirs alles kaufen kann. Er war überhaupt nicht stressig und wir haben uns 3 Stunden vom Strom der Menschen leiten lassen. Haben Sushi gegessen und uns Schmuck gekauft. Jetzt trage ich eine Kombination aus indischer und thailändischer Mode ;o) Guter Mix!

 

Heute hatte ich mein persönliches Highlight in Chiang Mai. Ich besuchte das "Tiger Kingdom"

 

Ich entschied mich dafür, mit den ganz kleinen und den ganz Großen Tigern zu kuscheln ;o)

Es war ein einmaliges Erlebnis und ich wollte gar nicht mehr gehen... Da ich aber meine Weiterreise planen musste, musste ich nach 2 Stunden wieder los und im nächsten Reisebüro halt machen.

 

Nach 2 Stunden war endlich meine Route bis einschließlich 19. Februar 2011 fertig und fest gebucht.

Thailändische Nummer

Unter folgender thailändischen Nummer bin ich erreichbar:

 

+66 855 853 007

:o)

13.01.2011 Auf, auf nach Chiang Mai...

Heute habe ich mich auf den Weg nach Chiang Mai gemacht. Eigentlich war Chiang Mai nicht geplant aber als Dana mir zufällig erzählte, dass sie auch da ist habe ich meine Pläne ein bisschen geändert und den Norden eingeschoben. Dana und Max machen in Chiang Mai eine Weiterbildung für die traditionelle Thai Massage.

 

Da ich nicht wusste wie es mir gesundheitlich am heutigen Tag gehen würde, habe ich sicherheitshalber einen Flug gebucht. Der dauerte nur 1 Stunde - im Gegensatz zum Zug, der in der Nacht 12 Stunden gedauert hätte.

 

Wie erwartet hat mich mein Magen die halbe Nacht wieder nicht schlafen lassen und ich war fix und fertig am Morgen. Ich habe mir trotzdem zwei trockene Toast reingezogen, damit ich überhaupt wieder mal zu Kräften komme.

Ich habe extra die letzten Tage versucht sehr europäisch zu essen damit sich mein Magen endlich wieder beruhigt - aber was am Ende wirklich geholfen hat, war eine thailändische Nudelsuppe mit Gemüse und Ente :o)

Danach merkte ich richtig wie mein Körper wieder zu Kräften kam und jetzt ist es hoffentlich überstanden.

 

Ach das thailändische Essen ist einfach unschlagbar!

 

In Chiang Mai angekommen, habe ich mich für die nächsten drei Nächte im Mountain View eingenistet. Dana und Max schlafen ebenfalls ab Freitag hier. Ich lass mich mal überraschen was die Stadt alles zu bieten hat und werde spontan entscheiden wann ich die Weiterreise antrete.

12.01.2011 Bangkok

Heute ging es mir leider gesundheitlich immer noch nicht ganz so gut aber ich wollte nicht noch einen Tag in Bangkok verstreichen lassen. Also habe ich mir alles an Pillen eingeworfen was ich da hatte und machte mich fertig um meine Visaangelegenheiten zu klären.

 

Schnell eine Ananas reingezogen und los ging es zum Immigration Bureau. Das Büro liegt etwas außerhalb und dazu kam noch, dass mein Taxifahrer nicht gerade der schnellste war. Daher brauchten wir 1 geschlagene Stunde um Office. Dort angekommen, teilte mir die Dame am Schalter mit, dass ich ein thailändisches Visum nur in einem anderen Land bekommen kann. Was also so viel bedeutet, ich muss ausreisen, das Visum besorgen und kann dann wieder einreisen. Hmmm das hatte ich im Internet so irgendwie nicht gefunden. Aber nun gut, für die nächsten 30 Tage bin ich ja erst mal versorgt. Danach fuhr mich das Taxi zur Chinese Embassy wo ich das Visum für China bekomme. Dort war es zum Glück sehr unkompliziert und ich bin schnell dran gekommen. Schnell alles ausgefüllt, den Express Haken gesetzt und schon am Nachmittag konnte ich mein Chinavisum abholen. Die Expressausstellung des Visums lassen sie sich natürlich ein bisschen was kosten – aber hätte ich das nicht gemacht, hätte ich bis Montag in Bangkok bleiben müssen und das wollte ich auf keinen Fall!

 

Am Nachmittag war ich mit versch. TukTuk´s unterwegs und da kann mir jemand sagen was er will aber seit meinem letzten Besuch 2009, haben die Thais alle ihre TukTuk´s frisiert. Alter Falter die haben einen Speed drauf. Da weht einem mächtig der Bangkok Smok um die Nase… Aber super das man schnell von A nach B kommt. Schade das es diese tollen motorisierten Dreiräder nicht auch in Deutschland gibt J

 

Da das mit dem Visum so schnell geklappt hat, habe ich direkt meine Weiterreise organisiert und fliege morgen nach Chiang Mai und treffe dort Dana J

 

Man bin ich froh – muss mich echt mal Gesundkurieren und habe gerade keine Lust mehr auf Smok und Großstädte…

11.01.2011 Angekommen im Land des Lächelns ;o)

Gestern Abend bin ich in Bangkok angekommen und habe direkt ein schönes Zimmer gefunden. Direkt am Siam Square, so bin ich zentral und habe es nicht weit in die Stadt.

 

Die nächsten Tage muss ich zum Immigration Office um mein Visum für Thailand zu bekommen (will länger wie 30 Tage bleiben) und ich muss zur China Embassy um dort mein Visum für Shanghai zu bekommen.

Muss das Internet durchforsten, recherchieren und die nächsten Tage planen. Werde mich über die Zug- und Flugsituation schlau machen und bald mein Weiterreise Ticket nach Chiang Mai buchen.

 

Heute habe ich mich allerdings noch ein bisschen geschont, da ich mich gesundheitlich noch nicht ganz gut fühle.

Indien muss sich erst mal legen, ich muss erst mal meine ganzen Gedanken neu sammeln und ordnen und ich muss mich jetzt an das neue Klima in Thailand gewöhnen.

 

Das Wetter in Thailand ist herrlich 30 Grad und Sonnenschein :o)

In der Stadt natürlich etwas drückend aber hauptsache warm.

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